
Wenn der Morgen plötzlich eskaliert
Heute hat mein Wecker wie gewohnt um 04:45 Uhr geklingelt.
Ich habe ihn auch gehört. Wirklich.
Das Problem war nur: Ich bin danach direkt wieder eingeschlafen.
Als ich die Augen wieder geöffnet habe, war es 05:00 Uhr.
Und damit waren meine eigentlich eingeplanten 15 Minuten für meinen morgendlichen Kaffee offiziell Geschichte.
Kaffee ist keine Option – sondern Pflicht
Da Kaffee bei mir ungefähr den Stellenwert von Lebenselixier hat, habe ich ihn mir trotzdem gemacht. Allerdings nicht gemütlich auf der Terrasse wie sonst.
Stattdessen habe ich ihn innerhalb von fünf Minuten heruntergekippt.
Romantischer Start in den Morgen? Eher nicht.
Yoga unter Zeitdruck
Danach ging es direkt weiter mit Yoga.
Eigentlich soll dieser Teil des Morgens ja ruhig, fokussiert und entspannt sein.
Heute war davon allerdings nicht viel zu spüren.
Ich habe mich eher leicht gestresst gefühlt, weil ich wusste, dass ich bereits hinter meinem Zeitplan war.
Und die Yogafrau auf YouTube, die mit ruhiger Stimme davon sprach, wie man den Tag entspannt beginnt, hat mich irgendwie nur noch mehr gestresst.
Trotzdem habe ich es durchgezogen.
Chaos-Level steigt
Nachdem ich mich fertig gemacht hatte, kam mein Mann ins Zimmer.
Das Baby war wach.
Ob ich vielleicht kurz einen Schoppen vorbereiten könnte.
Natürlich konnte ich das.
Ich war ja nicht sowieso schon leicht im Stress….aber Baby geht immer vor.
Also ging ich in die Küche – nur um festzustellen, dass jemand vergessen hatte, die Spülmaschine zu starten.
Das bedeutete:
Die Babyflasche musste noch schnell von Hand abgewaschen werden.
Und das alles natürlich unter leichtem Zeitdruck.
Schnell-Journal statt ruhigem Morgen
Danach hatte ich noch ungefähr 10 Minuten Zeit für mein Journal.
Von Frühstück müssen wir heute gar nicht erst sprechen.
Das Journal habe ich also ziemlich schnell hingekritzelt.
Und trotzdem – überraschenderweise – blieb danach sogar noch ein kleines bisschen Zeit übrig, bevor ich zum Bahnhof los musste.
Irgendwie fühlte ich mich da schon ein bisschen verarscht vom Morgen.
Der Rest des Tages
Der Arbeitstag war ziemlich normal….viel zu tun wie immer.
Nach der Arbeit haben wir:
- unsere Kleine beim Opa abgeholt
- waren mit dem Hund draußen
- haben Abendessen gemacht
- und den Abend relativ ruhig ausklingen lassen
Also nichts besonders Spektakuläres. Das ist halt das normale Leben, da passiert nicht jeden Tag irgendetwas aufregendes. Oder bei jemand anderem schon?
Learning während der Arbeit
Mein Learning-Teil des 5-Uhr-Konzepts fand heute während der Arbeit statt.
Ich habe nebenbei etwas gehört.
Und ganz ehrlich: Das hatte sogar einen Vorteil.
So hat mich wenigstens niemand vollgequatscht.
Fazit von Tag 4
Heute war der erste Morgen, der sich nicht wirklich strukturiert angefühlt hat.
Ein kleiner Verschläfer, ein bisschen Chaos und plötzlich ist der ganze Plan durcheinander.
Aber genau das ist ja auch Teil dieses Experiments.
Der Alltag läuft eben nicht immer perfekt nach Plan – besonders nicht mit Baby, Hund, Job und Familie.
Trotzdem habe ich:
- Yoga gemacht
- mein Journal ausgefüllt
- den Tag früh gestartet
Und irgendwie zählt das am Ende doch.
Auch wenn mein Kaffee heute eher ein Espresso-Sprint als ein Genussmoment war.
