Tag 21 von 30 der Blogserie – um 5 Uhr aufstehen

Ein holpriger Start in den Tag

Heute ist Tag 21 und irgendwie bin ich gerade mitten im Endspurt, aber ehrlich gesagt habe ich ein bisschen den Faden verloren.

Die Nacht war wieder ziemlich kurz. Mein Mann hatte die vorherige Nacht übernommen, also war ich diesmal dran. Gegen 1:00 Uhr musste ich mein Bett gegen das der Kleinen tauschen, weil sie ohne mich einfach nicht mehr schlafen wollte. Durch Husten, verstopfte Nase und das Zahnen war sie immer wieder wach und sehr unruhig.

Und genau so kam es, wie es kommen musste: Ich habe meinen Wecker vergessen zu stellen.


Verschlafen ist manchmal einfach Realität

Statt um 5:00 Uhr bin ich erst um 6:00 Uhr aufgewacht. Ganz vorsichtig bin ich über die Kleine geklettert und habe versucht, sie nicht zu wecken, was ich zuerst auch geschafft habe, dachte ich zumindest.

Mein erster Gedanke war trotzdem ziemlich entspannt: „Okay, einmal richtig verschlafen, passiert halt.“ Ich habe mir meinen Kaffee gemacht und mir gesagt, ich verschiebe einfach meine Morgenroutine um eine Stunde.


Und dann kam alles anders

Kaum hatte ich meine Yogamatte ausgerollt, habe ich auf der Baby-Kamera gesehen, dass die Kleine wach ist.

Und damit war die gesamte Morgenroutine eigentlich schon wieder hinfällig.

Also habe ich die Matte wieder zusammengerollt, ohne Yoga, und bin direkt in die Morgenroutine mit meiner Tochter gestartet. Wickeln, beruhigen, spielen. Einfach da sein.

Danach habe ich mich fertig gemacht und mit ihr gespielt, damit mein Mann noch ein bisschen schlafen konnte.


Familienmodus statt Morgenroutine

Als er dann übernommen hat, hatte ich kurz Zeit für mich, bevor die Kleine ihren Morgenschlaf gemacht hat.

Und genau da merkt man wieder: Dieses Experiment klingt oft nach Struktur und Routine, aber die Realität mit Baby sieht einfach anders aus. Flexibilität ist hier wirklich alles.


Ein kleiner Lichtblick am Nachmittag

Am Nachmittag kam dann endlich die Sonne raus. Nach all dem Regen war das wirklich ein kleines Highlight.

Wir haben alles eingepackt. Kind, Hund und Kinderwagen, und sind gemeinsam spazieren gegangen. Einfach raus, frische Luft, ein bisschen durchatmen.

Den restlichen Tag haben wir ruhig zu Hause verbracht. So ruhig es eben geht mit einem zahnenden Baby.


Abendroutine & kleiner Ausklang

Am Abend habe ich die Einschlafroutine übernommen, während mein Mann das Abendessen vorbereitet hat. Danach wurde es zum Glück etwas ruhiger.

Jetzt habe ich noch ein bisschen Zeit für mich. Ich werde noch meine Kleidung für morgen vorbereiten und meine Lern-Session machen.

Und ganz ehrlich: Ich merke gerade, dass ich meine Motivation wieder ein bisschen suchen muss.


Fazit von Tag 21

Tag 21 war kein perfekter 5-Uhr-Tag – eher das Gegenteil.

  • verschlafen
  • keine Morgenroutine
  • Baby-Realität statt Planung
  • trotzdem ein schöner Nachmittag

Und vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis:
Dieses Experiment funktioniert nicht immer nach Plan, aber es funktioniert trotzdem.

Nicht, weil alles perfekt läuft, sondern weil ich trotzdem weitermache.

Tag 22/30 – um 5.00 Uhr aufstehen