
Wenn selbst Durchschlafen nicht gegen Müdigkeit hilft
Heute Morgen war mein Bett einfach viel zu bequem.
Die Kleine hat tatsächlich die ganze Nacht durchgeschlafen und eigentlich hätte ich mich deshalb komplett erholt fühlen müssen. Stattdessen lag ich morgens in meinem warmen, kuschligen Bett und dachte nur:
Bitte nicht jetzt aufstehen.
Als dann der Wecker klingelte, musste ich mich wirklich extrem überwinden.
Der Kampf zwischen Bett und Vernunft
Irgendwann habe ich es dann doch geschafft und bin (durchgehend gähnend) Richtung Kaffeemaschine gelaufen.
Und obwohl ich eigentlich genug Schlaf gehabt hätte, war ich unglaublich müde.
Ich glaube langsam merkt man bei diesem Experiment wirklich sofort, wenn man am Abend zu spät ins Bett geht. Gestern wurde es nämlich doch wieder etwas später und direkt fühlt sich das frühe Aufstehen am nächsten Morgen doppelt so schlimm an.
Kaffee hilft… ein bisschen
Nachdem ich meinen Kaffee getrunken hatte, musste ich mich direkt zur nächsten Sache überwinden:
Yoga.
Und ehrlich… Motivation sieht momentan definitiv anders aus.
Ich habe das Gefühl, mein Körper schreit langsam ein bisschen nach Ferien.
Nach ausschlafen.
Nach einfach mal nichts müssen.
Trotzdem habe ich das Yoga durchgezogen, auch wenn es heute mehr nach „Pflichtprogramm“ als nach innerer Balance aussah.
Ein Morgen ohne Stress
Danach habe ich mich fertig gemacht und mein Journal geschrieben.
Immerhin hatte ich heute keinen Stress, um zum Bahnhof zu laufen. Das war tatsächlich angenehm.
Ich konnte den Morgen wenigstens ein bisschen gemütlicher angehen.
Ein Arbeitstag voller Pendenzen
Der Arbeitstag selbst war wieder eher durchzogen.
Viele Meetings, Organisation, offene Aufgaben und alte Pendenzen, die endlich erledigt werden mussten.
Und was ich heute besonders gemerkt habe:
dieses brutale Nachmittagstief.
Ich hätte gefühlt direkt auf meinem Bürostuhl einschlafen können.
Wirklich.
Irgendwann war ich einfach nur noch froh, als endlich Feierabend war und ich die Kleine aus der Kita holen konnte.
Bewegung gegen die Müdigkeit
Zu Hause haben wir noch ein bisschen gespielt, bis mein Mann nach Hause kam.
Danach hat er die Abendroutine mit ihr übernommen, damit ich ein wenig Zeit für mich hatte.
Und ich muss sagen: Diese kleine Pause tat richtig gut.
Ich habe die Zeit genutzt, um etwas zu lesen und das Abendessen vorzubereiten.
Kleine Fortschritte beim Lernen
Meine Learning-Session habe ich heute ebenfalls gemacht.
Und langsam merke ich tatsächlich Fortschritte.
Ich kann mir Dinge besser merken und habe das Gefühl, dass vieles nicht mehr ganz so kompliziert wirkt wie am Anfang.
Das motiviert mich gerade wirklich.
Workout verschoben
Für mein Workout hatte ich heute allerdings definitiv keine Energie mehr.
Und bevor ich es nur halbherzig mache, habe ich beschlossen, es auf morgen zu verschieben.
Shame on me.
Aber ich möchte es lieber richtig machen oder gar nicht.
Fazit von Tag 24
Heute war einer dieser Tage, an denen die Müdigkeit irgendwie dauerhaft präsent war.
Und trotzdem habe ich wieder gemerkt:
Auch wenn nicht jeder Tag produktiv, motiviert oder perfekt läuft, die Routine bleibt langsam trotzdem bestehen.
Selbst an müden Tagen stehe ich inzwischen auf, mache Yoga, schreibe mein Journal und ziehe meinen Alltag durch.
Vielleicht ist genau das der eigentliche Fortschritt.
Und jetzt werde ich genau das tun, was ich mir heute den ganzen Tag vorgenommen habe:
Früh schlafen gehen.
