
Einfach mal nichts müssen
Irgendwie hatte ich heute Morgen wieder ziemlich Mühe aufzustehen.
Der gestrige Tag hat offensichtlich nicht nur die Kleine komplett erledigt, sondern auch mich.
Dabei bin ich eigentlich ziemlich früh eingeschlafen. Vielleicht war es am Ende sogar fast zu viel Schlaf. Jedenfalls fühlte ich mich heute Morgen eher träge als erholt.
Wenn man einfach nichts mitbekommt
Als ich aufgewacht bin, war mein Mann nicht im Bett.
Und das bedeutet bei uns meistens, dass die Kleine irgendwann in der Nacht wach geworden ist und er zu ihr gegangen ist.
Das Lustige daran:
Ich habe einfach absolut gar nichts mitbekommen.
Nicht einmal ansatzweise.
Ein ruhiger Morgenstart
Da die Kleine momentan sowieso immer ziemlich früh wach wird, habe ich mir zuerst einmal ganz gemütlich meinen Kaffee gemacht und einfach darauf gewartet, dass sie aufwacht.
Und voilà.
Um ungefähr 05:20 Uhr war sie dann bereit für den Tag.
Ich bin sie holen gegangen, damit mein Mann noch ein wenig weiterschlafen konnte.
Yoga mit Baby nebenan
Während sie ihren Morgenschoppen getrunken hat, konnte ich tatsächlich in Ruhe mein Yoga machen.
Langsam merke ich wirklich, wie sehr wir uns alle an diese Morgenroutine gewöhnt haben.
Danach habe ich zuerst sie fertig gemacht und anschließend mich selbst.
Währenddessen hat sie friedlich gespielt.
Und dafür bin ich ehrlich richtig dankbar.
Dass sie sich mittlerweile auch einmal alleine beschäftigen kann, macht den Alltag wirklich so viel entspannter.
Der erste komplett freie Feiertag
Danach habe ich mein Journal geschrieben und überlegt, was wir heute eigentlich vorhaben.
Und wisst ihr was?
Heute war tatsächlich der erste Feiertag beziehungsweise freie Tag seit langem, an dem wir mit absolut niemandem etwas abgemacht hatten.
Keine Termine.
Keine Verpflichtungen.
Keine Familienbesuche.
Keine Pläne.
Einfach wir drei.
Und irgendwie fühlte sich genau das gerade richtig schön an.
30 Grad und Planschbecken-Life
Da heute ungefähr 30 Grad angesagt waren, beschlossen wir relativ schnell:
Wir bleiben einfach gemütlich zuhause.
Zum Glück hat mein Mann ja vor ein paar Tagen das große Planschbecken aufgebaut.
Und das wurde heute definitiv die Hauptattraktion des Tages.
Die Kleine konnte den ganzen Tag planschen, lachen, herumtoben und einfach den Sommer genießen.
Und wir lagen daneben und haben ein wenig die Sonne genossen.
Diese kleinen Momente
Ich liebe es gerade so sehr, ihr dabei zuzuschauen, wie sie die Welt entdeckt.
Wie sie lacht.
Wie sie sich über Wasser freut.
Wie sie einfach komplett im Moment lebt.
Und irgendwie erinnert sie mich damit selbst immer wieder daran, die kleinen Dinge bewusster wahrzunehmen.
Ein ganz normaler Tag und genau das war schön
Viel Spektakuläres ist heute ehrlich gesagt gar nicht passiert.
Aber wisst ihr was?
Das ist auch vollkommen okay.
Nicht jeder Tag muss voller Events, Ausflüge oder besonderer Highlights sein.
Das wäre auch überhaupt nicht realistisch im normalen Alltag.
Manchmal sind die schönsten Tage genau die, an denen man einfach zuhause bleibt, gemeinsam Zeit verbringt und nichts Besonderes „leistet“.
Zu heiß für den Hund
Unser Hund fand das Wetter heute übrigens definitiv weniger toll als wir.
Er durfte zwar jederzeit auf die Terrasse kommen, hat sich aber die meiste Zeit lieber drinnen im Kühlen aufgehalten.
Kann ich ehrlich gesagt verstehen.
Ein ruhiger Abend zu zweit
Die Kleine ist dann am Abend auch relativ früh eingeschlafen.
Und dadurch konnten mein Mann und ich den letzten freien Abend noch gemütlich zusammen ausklingen lassen, bevor morgen für ihn wieder der Arbeitsalltag startet.
Solche ruhigen Abende tun gerade irgendwie richtig gut.
Fazit von Tag 29
Heute war kein spektakulärer Tag.
Und genau deshalb war er irgendwie perfekt.
Einfach zuhause sein.
Keine Verpflichtungen.
Sommer.
Planschbecken.
Familienzeit.
Und langsam merke ich immer mehr:
Diese kleinen, ruhigen Tage sind oft die, die sich am Ende am schönsten anfühlen.
