
Der erste Morgen, der sich richtig gut anfühlt
Heute ist etwas passiert, womit ich ehrlich gesagt nicht gerechnet hätte:
Ich bin zwei Minuten vor meinem Wecker aufgewacht.
Ob das wirklich am Experiment liegt oder daran, dass mein Hund gefühlt 90 % des Bettes für sich beansprucht hat, kann ich nicht mit Sicherheit sagen.
Aber Fakt ist: Ich war wach.
Und diesmal bin ich nicht wieder eingeschlafen, sondern direkt aufgestanden.
Der Morgen lief plötzlich erstaunlich rund
Wie inzwischen fast schon Tradition habe ich mir zuerst meinen Kaffee gemacht und ihn auf der Terrasse getrunken.
Es war wieder stockdunkel, aber irgendwie mag ich diese ruhigen Momente am Morgen inzwischen sehr.
Danach habe ich mein Yoga gemacht.
Und zum ersten Mal seit Beginn des Experiments hatte ich weder das Gefühl, müde zu sein noch mich irgendwie durchquälen zu müssen.
Langsam habe ich das Gefühl, dass mein Körper sich an diesen Rhythmus gewöhnt.
Homeoffice-Morgen
Da ich heute Homeoffice hatte, konnte ich meinen Morgen etwas entspannter gestalten.
Nach dem Yoga bin ich zuerst duschen gegangen und habe dabei meinen Learning-Podcast gehört.
Meine Haare brauchen ungefähr drei Stunden zum Lufttrocknen, was im Büro eher schwierig wäre. Im Homeoffice hingegen völlig egal.
Deshalb musste ich mich danach auch nicht groß fertig machen.
Plötzlich Zeit übrig
Anschließend habe ich mein Journal geschrieben.
Und dann ist etwas passiert, womit ich auch nicht gerechnet hätte:
Ich hatte plötzlich noch etwa 20 Minuten übrig, bevor es 06:00 Uhr war.
Kurz habe ich mich gefragt:
Hätte ich mir für alles mehr Zeit lassen sollen?
Aber da ich erst ab 06:00 Uhr arbeiten darf, habe ich kurzerhand beschlossen, die Zeit sinnvoll zu nutzen.
Frühmorgendlicher Haushalt
Also habe ich angefangen, ein bisschen Haushalt zu machen.
Zum Glück schlafen hier morgens alle so tief, dass vermutlich nicht einmal eine kleine Bombe jemanden aufwecken würde.
Danach habe ich ganz normal mit der Arbeit begonnen, während mein Mann die Kinderbetreuung übernommen hat.
In meinen Arbeitspausen habe ich immer wieder kleine Dinge im Haushalt erledigt.
Multitasking auf Familienniveau.
Ein richtig schöner Nachmittag
Um 15:00 Uhr war dann Feierabend.
Bei dem sonnigen Wetter habe ich den Nachmittag mit meiner Kleinen auf der Terrasse verbracht.
Es war richtig schön und irgendwie auch entspannend.
Fazit von Tag 5
Heute war tatsächlich ein richtig guter Tag.
Die Morgenroutine hat funktioniert, der Haushalt lief nebenbei, die Arbeit war gut und am Nachmittag blieb sogar noch Zeit, den Tag mit meiner Tochter draußen zu genießen.
Also alles in allem:
Ein Top-Tag.
Ich bin jetzt nur gespannt, wie es morgen wird, denn es ist Wochenende.
Und theoretisch könnte ich ausschlafen.
Wobei man mit Baby natürlich diskutieren kann, ob man das wirklich „ausschlafen“ nennt.
