
Ein Morgen zwischen Baby, Yoga und Frühstücks-Katastrophe
Heute bin ich tatsächlich direkt vom Wecker wach geworden. Ein kleiner Erfolg. Aufgestanden bin ich trotzdem etwa fünf Minuten später als geplant. Nicht, weil ich zu müde war, sondern weil mein Baby leider auch wach geworden ist. Für sie war es allerdings noch etwas zu früh zum Aufstehen, also bin ich noch kurz bei ihr liegen geblieben, bis sie wieder eingeschlafen ist.
Trotzdem hatte ich heute das Gefühl, etwas fitter aus dem Bett zu kommen als die letzten Tage. Vielleicht gewöhnt sich mein Körper langsam an den neuen Rhythmus oder ich bilde es mir einfach ein.
Kaffee im Dunkeln – meine neue Morgenruhe
Wie inzwischen fast schon Tradition geworden ist, habe ich mir zuerst einen Kaffee gemacht und mich damit auf die stockdunkle Terrasse gesetzt. Es ist erstaunlich ruhig um diese Uhrzeit. Kein Verkehr, keine Stimmen – nur Dunkelheit und mein Kaffee. Diese Momente beginne ich wirklich zu schätzen.
Yoga am Morgen (heute etwas anstrengender als sonst)
Danach stand wieder Yoga auf dem Programm. Heute war es allerdings deutlich anstrengender als sonst. Nicht unmöglich, aber definitiv einer dieser Tage, an denen man merkt, dass der Körper noch nicht ganz wach ist.
Augenpads gegen die Realität von zu wenig Schlaf
Nach dem Yoga kam mein persönliches kleines Beauty-Notfallprogramm: Augenpads gegen die Augenringe. Realistisch gesehen bräuchte ich wahrscheinlich eher acht Stunden Schlaf als zwei kleine Gelpads, aber man nimmt, was man kriegen kann.
Danach kam der Klassiker: die morgendliche Outfit-Krise.
Der Pulli, den ich am Vorabend bereitgelegt hatte, fühlte sich plötzlich überhaupt nicht mehr richtig an. Also habe ich angefangen zu überlegen, was ich stattdessen anziehen könnte. Und wie das bei mir so ist, habe ich mich dabei ein wenig verzettelt. Ergebnis: etwa fünf Minuten Zeitverlust.
Wenn das Frühstück komplett schiefgeht
Eigentlich wollte ich danach mein vorbereitetes Porridge essen. In der Theorie eine super Idee. In der Praxis sah das Ergebnis aus der Mikrowelle leider eher nach etwas aus, das mehr an… sagen wir mal… etwas sehr Unappetitliches erinnert hat als an ein Frühstück.
Kurz gesagt: absolut ungenießbar.
Also habe ich kurzerhand die Früchte meinem Hund zum Frühstück gegeben. Der hat sich definitiv mehr darüber gefreut als ich.
Journal statt Morgenchaos
Mein Journal habe ich aber trotzdem ausgefüllt. Und ich merke langsam, dass ich tatsächlich ein bisschen Freude daran finde. Es fühlt sich gut an, den Tag bewusst zu starten, anstatt direkt ins Chaos zu springen.
Bürotag im Überlebensmodus
Danach musste ich ziemlich zügig meine Sachen packen und zum Bahnhof laufen, denn heute stand wieder ein Bürotag an.
Den Arbeitstag habe ich dann mit zwei Red Bulls überstanden. Nicht besonders vorbildlich und definitiv nicht besonders gesund, aber im Moment einfach Realität. Diese Baustelle werde ich irgendwann auch noch angehen. Nur eben nicht alles gleichzeitig.
Feierabend mit Baby, Hund und Pizza
Nach der Arbeit ging der Alltag dann ganz normal weiter:
- Baby aus der Kita abholen
- Wir haben uns heute eine Pizza gegönnt (für nichts gestern das Workout gemacht 🙂)
- Mit dem Hund rausgehen
- Zeit mit dem Baby verbringen
Fazit des Tages
Jetzt ist es 19:45 Uhr, während ich diese Zeilen schreibe. Mein Mann versucht gerade, unser Baby ins Bett zu bringen, was je nach Tagesform entweder fünf Minuten dauert oder zu einer kleinen Geduldsprobe wird.
Was ich heute merke: Dieses Experiment besteht nicht aus perfekten Morgenroutinen. Es besteht aus echtem Leben.
Babys wachen auf.
Frühstück misslingt.
Man braucht länger für Kleidung als geplant.
Und manchmal rettet einen eben doch ein Red Bull durch den Tag.
Aber trotzdem: Ich ziehe das hier weiter durch.
Und genau das zählt.
