
Zwischen Kopfschmerzen, Waschmaschinen und einem sehr kurzen Spaziergang
Irgendwie war heute ein komischer Tag.
Ich bin bereits mit Kopfschmerzen aufgewacht. Der Wecker hat um 04:45 Uhr geklingelt, aber ich war ehrlich gesagt nicht ganz so schnell auf den Beinen wie sonst. Am Ende waren es etwa 10 Minuten Verspätung.
Und wie ich bereits vermutet habe:
Am Wochenende fällt mir das frühe Aufstehen deutlich schwerer als unter der Woche.
Unter der Woche gibt es einfach mehr Struktur. Der Arbeitstag wartet, der Zug fährt und man muss funktionieren. Am Wochenende dagegen denkt sich der Körper wahrscheinlich: Warum genau stehen wir eigentlich so früh auf?
Kaffee, Tablette und Yoga
Also habe ich erstmal das Wichtigste gemacht:
Kaffee.
Und eine Kopfschmerztablette.
Danach habe ich mich trotzdem fürs Yoga bereit gemacht.
Heute stand leider wieder ein etwas energetischeres Yoga auf dem Plan. Ehrlich gesagt hatte ich kurz überlegt, ob ich es vielleicht einfach ausfallen lasse.
Aber gut, das Experiment soll ja mit allen Höhen und Tiefen durchgezogen werden.
Also Yogamatte ausgerollt und los.
Und tatsächlich:
Nach dem Yoga ging es mir deutlich besser.
Die Kopfschmerzen waren zwar nicht komplett weg, aber ich habe mich plötzlich wieder viel klarer und wacher gefühlt.
Journal – diesmal nicht vergessen
Danach habe ich mich fertig gemacht und heute habe ich auch mein Journal nicht vergessen.
Gestern hatte ich es komplett ausgelassen, daher war ich heute umso motivierter, wieder ein paar Gedanken aufzuschreiben.
Manchmal fließt es richtig leicht und manchmal sitzt man da und überlegt erstmal, was man überhaupt schreiben soll. Heute war irgendwo dazwischen.
Waschmaschinen-Drama im Wohnblock
Da heute Waschtag war, habe ich danach die Wäsche vorbereitet.
Wir wohnen in einem Block, in dem man sich für die Waschmaschine vorher in eine Liste eintragen muss. Wer schon einmal in so einem System gewohnt hat, kennt wahrscheinlich die typischen Herausforderungen.
Ich komme also in den Waschraum und natürlich ist die Waschmaschine noch voll mit Wäsche von den Leuten vor mir.
Klassiker.
Jetzt stand ich kurz vor der Frage:
Soll ich jetzt meinen ganzen Tagesplan umstellen, weil andere ihre Wäsche nicht herausnehmen?
Oder setze ich mich heute einfach einmal durch?
Zum Hintergrund: Genau diese Personen lassen auch regelmäßig tagelang ihre Wäsche auf den Leinen hängen, sodass niemand anderes aufhängen kann.
Also habe ich mich entschieden:
Ich nehme die Wäsche raus und lege sie auf die Maschine.
Problem gelöst, aber mein Stresslevel war zu diesem Zeitpunkt schon leicht erhöht.
Der kürzeste Hundespaziergang aller Zeiten
Ich dachte mir danach:
Kein Stress. Lass dich davon nicht nerven. Geh einfach eine schöne Morgenrunde mit dem Hund.
Tja.
Da habe ich die Rechnung nicht mit meinem Hund gemacht.
Nach etwa zehn Metern hat er beschlossen, dass heute definitiv kein guter Tag für einen Spaziergang ist.
Er hat sich einfach hingesetzt.
Kein Locken.
Kein Ziehen.
Kein gutes Zureden.
Nichts hat funktioniert.
Bis ich schließlich die Richtung wieder nach Hause geändert habe.
Plötzlich konnte er wieder laufen.
Also ja:
Das war vermutlich der kürzeste und wenig entspannende Morgenspaziergang, den ich je gemacht habe.
Der Tag nimmt trotzdem eine gute Wendung
Kaum war ich wieder zuhause, habe ich bereits gehört, dass die Kleine aufgewacht ist.
Also habe ich versucht, trotz der kleinen Startschwierigkeiten gute Laune zu behalten.
Immerhin war das Wetter heute wieder wunderschön, und manchmal hilft es einfach, sich bewusst auf die positiven Dinge zu konzentrieren.
Der restliche Tag wurde dann tatsächlich noch ziemlich schön.
Wir haben ein bisschen Haushalt erledigt, waren einkaufen, und am Nachmittag haben wir den ganzen Tag auf der Terrasse verbracht, zusammen mit meiner Schwester und meiner Nichte.
Unsere Kleine hatte besonders viel Spaß, denn sie hat gestern das Krabbeln für sich entdeckt. Seitdem scheint sie permanent auf Entdeckungstour zu sein.
Abendroutine und Lernen
Am Abend haben wir die Kleine noch gebadet, und ich habe anschließend die Abendroutine mit ihr übernommen.
Danach haben wir zusammen zu Abend gegessen.
Und bevor der Tag zu Ende ging, habe ich noch meine Learning-Phase gemacht.
Die habe ich in den letzten Tagen übrigens immer abends gemacht. Ich habe nur vergessen, sie im Blog zu erwähnen. Aber tatsächlich halte ich sie jeden Abend durch.
Fazit nach Tag 13
Heute war einer dieser Tage, an denen gefühlt alles ein bisschen querläuft:
- Kopfschmerzen am Morgen
- Waschmaschinen-Diskussionen ohne Worte
- ein Hund, der keine Lust auf Spaziergänge hat
Und trotzdem wurde der Tag am Ende noch richtig schön.
Ich glaube nämlich immer mehr daran, dass die eigene Stimmung stark davon abhängt, wie sehr man sich von kleinen Dingen stressen lässt.
Ich weiß allerdings auch:
Das ist oft leichter gesagt als getan.
Ich bin eigentlich eher der Typ Mensch, der sich schnell aufregt und gefühlt direkt auf 50.000 ist.
Aber vielleicht hilft genau dieses Experiment dabei, ruhiger in den Tag zu starten.
Mal schauen, wie die Nacht wird –
und ob ich morgen etwas entspannter in Tag 14 starte.
