
Wenn der Alltag den Wecker ignoriert
Heute hat der Alltag wirklich alles gegeben.
Um ca. 3:00 Uhr nachts ist unsere Kleine aufgewacht. Also habe ich kurzerhand das Bett gewechselt und bin zu ihr ins Bett umgezogen. Zum Glück ist sie relativ schnell wieder eingeschlafen.
Ich habe allerdings sofort gemerkt: Wenn ich jetzt wieder zurück in mein Bett gehe, besteht eine ziemlich hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie wieder aufwacht.
Also bin ich einfach geblieben.
Und so lag ich dort, halb wach, halb schlafend, bis mein Wecker um 04:45 Uhr geklingelt hat.
Natürlich ist sie davon direkt wieder aufgewacht.
Also habe ich noch ein paar Minuten damit verbracht, sie wieder in den Schlaf zu singen. Effektiv aufgestanden bin ich dann schließlich gegen 05:10 Uhr.
Das echte Leben passt nicht in perfekte Routinen
Und genau das sind die Dinge, die man vorher nicht planen kann.
Baby.
Schlafunterbrechungen.
Familie.
Alltag.
Ich merke immer mehr: Ein komplett durchgetakteter Morgenplan klingt zwar schön auf dem Papier – aber mit Baby, Hund, Haushalt, Arbeit, Freunden und Familie ist das einfach nicht immer realistisch.
Oder klappt das tatsächlich bei irgendwem?
Wenn ja, würde ich wirklich gerne wissen, wie.
Morgenroutine – heute ohne Stress
Trotzdem bin ich dann ganz entspannt aufgestanden und habe meine Routine begonnen.
Heute hatte ich zusätzlich das Glück, dass ich im Homeoffice gearbeitet habe. Das heißt: kein Stress mit dem Zugfahrplan und kein Zeitdruck.
Also konnte ich den Morgen wirklich ruhig angehen.
Erstmal Kaffee.
Mittlerweile ist dieser erste Kaffee wirklich ein kleiner Ankerpunkt in meiner Morgenroutine geworden.
Danach habe ich ein gemütliches Yoga gemacht. Nichts besonders Intensives, aber genau richtig, um den Körper nach dieser etwas kürzeren Nacht wieder in Bewegung zu bringen.
Danach bin ich duschen gegangen und habe mich fertig gemacht.
Kleiner Routinen-Fail
Jetzt, wo ich den Tag Revue passieren lasse, fällt mir gerade etwas auf:
Ich habe heute komplett vergessen, mein Journal zu schreiben.
Ups.
Das ist mir bisher noch gar nicht passiert.
Aber ganz ehrlich:
Egal.
Dann eben morgen wieder.
Produktiver Start im Homeoffice
Während die Kleine noch geschlafen hat, habe ich die Zeit genutzt und ein bisschen geputzt. Danach habe ich direkt angefangen zu arbeiten.
Mein Mann hat später die Morgenroutine mit unserer Tochter übernommen, als sie aufgewacht ist – was mir den Einstieg in den Arbeitstag deutlich erleichtert hat.
Der Arbeitstag selbst lief heute tatsächlich ziemlich gut.
Konzentriert, produktiv und ohne größere Chaosmomente.
Ein ganz besonderer Moment
Nach der Arbeit habe ich Zeit mit unserer Kleinen verbracht.
Und heute ist etwas passiert, das ich wahrscheinlich so schnell nicht vergessen werde:
Sie ist zum ersten Mal gekrabbelt.
Ein richtig kleiner Moment – aber gleichzeitig irgendwie ein riesiger.
Solche Momente relativieren irgendwie sofort alles andere.
Müdigkeit, Stress, Zeitpläne.
Ein entspannter Abend
Die Abendroutine mit unserer Kleinen habe heute ich übernommen, während mein Mann sich um den Hund gekümmert hat.
Und heute haben wir uns dann noch etwas gegönnt:
Wir haben einfach Essen bestellt.
Kein Kochen.
Kein Stress.
Einfach zusammen den Abend ausklingen lassen.
Manchmal sind genau diese kleinen Dinge die besten Entscheidungen des Tages.
Fazit nach Tag 12
Heute war definitiv kein perfekter „5-Uhr-Club“-Tag.
Aber vielleicht war er genau deshalb so realistisch.
Was ich heute mitnehme:
- Der Alltag hält sich nicht an perfekte Routinen
- Schlaf mit Baby ist unberechenbar
- Flexibilität ist wichtiger als Perfektion
- Und manchmal sind die schönsten Momente völlig ungeplant
Und vielleicht ist genau das die eigentliche Herausforderung dieses Experiments:
Nicht jeden Tag perfekt um 5 Uhr aufzustehen – sondern trotz Alltag immer wieder zurück in die Routine zu finden.
Morgen ist Tag 13.
Und vielleicht klappt das mit dem Journal dann auch wieder.
