
30 Tage lang jeden Morgen um 5 Uhr aufstehen
So, es ist jetzt 20:30 Uhr und ich versuche, diesen Tag irgendwie zusammenzufassen.
Mein Wecker hat heute wieder um 04:45 Uhr geklingelt.
Ich bin zwar aufgestanden, aber ehrlich gesagt habe ich mich überhaupt nicht fit gefühlt. Und das, obwohl ich gestern Abend schon um 21:30 Uhr schlafen gegangen bin.
Vielleicht lag es auch daran, dass heute eigentlich mein Teilzeittag ist und ich theoretisch länger hätte schlafen können. Unsere Tochter ist zum Glück normalerweise eine ziemliche Langschläferin, ich hätte also problemlos noch etwas liegen bleiben können.
Aber das wäre ja nicht der Sinn dieses Experiments gewesen.
Also bin ich tatsächlich aufgestanden.
Der Morgen
Wie schon gestern ging mein erster Weg zur Kaffeemaschine.
Ohne Kaffee geht bei mir am Morgen wirklich gar nichts.
Mit meiner Tasse habe ich mich dann auf die Terrasse gesetzt.
Es war noch komplett dunkel draußen, aber irgendwie hatte das auch etwas richtig Schönes. Alles war still und ruhig.
Danach habe ich wieder 20 Minuten Yoga gemacht.
Zum Glück war die Einheit heute eher ruhig und nicht besonders anstrengend, denn ehrlich gesagt hatte ich kurz das Gefühl, ich könnte direkt auf der Matte einschlafen.
Die Kleidung hatte ich, wie gestern, am Abend vorher bereitgelegt.
Das hilft mir extrem, weil ich morgens nicht besonders entscheidungsfreudig bin und mich sonst ewig mit Kleinigkeiten aufhalte.
Um ein bisschen wach zu werden, habe ich mir während dem Fertigmachen auf Spotify eine Happy-Playlist angemacht. Das hat tatsächlich geholfen, ein bisschen Energie in den Morgen zu bringen.
Frühstück und Journal
Danach habe ich wieder mein Frühstück vorbereitet und währenddessen meine Journalfragen beantwortet.
Überraschenderweise habe ich diesmal tatsächlich ein paar andere Gedanken aufgeschrieben als gestern.
Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ich schon am zweiten Tag noch neue Ideen finde.
Vielleicht ist dieses Journal doch sinnvoller, als ich am ersten Tag gedacht habe.
Und plötzlich war es 06:00 Uhr…
Um 06:00 Uhr war ich dann eigentlich mit meiner Morgenroutine fertig.
Und dann stand ich da und dachte:
Was mache ich jetzt eigentlich?
Heute ist ja eigentlich mein freier Tag.
Also habe ich kurzerhand angefangen zu arbeiten.
Allerdings war unsere Tochter heute für ihre Verhältnisse extrem früh wach, weshalb ich nur etwa 30 Minuten arbeiten konnte, bevor ich mich mit ihr beschäftigt habe.
Wir haben dann gespielt, bis es Zeit war, spazieren und einkaufen zu gehen.
Müdigkeit schlägt zurück
Ich habe heute richtig gemerkt, dass ich extrem müde werde, wenn gerade nichts zu tun ist.
Nachdem wir ein paar Dinge erledigt hatten, war es Zeit für das Schläfchen meiner Tochter.
Als sie dann so friedlich da lag und vor sich hin geschnarcht hat, konnte ich einfach nicht anders…
Ich habe mich daneben gelegt und ebenfalls geschlafen.
Und ich muss sagen:
Das hat unfassbar gut getan.
Der Abend
Der Abend verlief dann eigentlich ziemlich ähnlich wie gestern.
Mein Workout habe ich tatsächlich noch durchgezogen, obwohl die Motivation eher… sagen wir mal… mittelmäßig war.
Aber der Sommer und der Strand kommen, und ich habe noch ein paar Schwangerschaftskilos, die ich gerne loswerden möchte, bevor ich mich wieder komplett wohl fühle.
Danach:
- Abendessen gekocht
- Abendroutine mit dem Baby
- mit dem Hund draußen gewesen
- und alles für morgen vorbereitet
Fazit von Tag 2
Der zweite Tag war definitiv anstrengender als der erste.
Ich habe gemerkt, dass frühes Aufstehen alleine noch nicht automatisch bedeutet, dass man voller Energie durch den Tag geht.
Aber trotzdem habe ich heute wieder viel geschafft und der ruhige Morgen hat etwas, das ich wirklich zu schätzen beginne.
Mal schauen, wie sich das Ganze in den nächsten Tagen entwickelt.
Tag 2 ist jedenfalls geschafft.
