Tag 6 von 30 der Blogserie – um 5 Uhr aufstehen

Wochenenden sind der Endgegner des 5-Uhr-Experiments

Heute war wieder so ein Morgen, an dem mein Plan nicht ganz aufgegangen ist. Der Wecker klingelte zwar wie immer um 04:45 Uhr, aber aufgestanden bin ich erst um 05:15 Uhr.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das Wochenende die größte Herausforderung in diesem Experiment wird. Unter der Woche muss man sowieso früh raus, aber am Wochenende weiß man, dass man theoretisch länger schlafen könnte – und das Bett fühlt sich plötzlich noch zehnmal gemütlicher an.

Ich hätte ehrlich gesagt locker noch 20 Stunden in meinem warmen, kuscheligen Bett verbringen können.

Trotzdem bin ich dann aufgestanden.


Kaffee rettet auch heute wieder den Morgen

Wie immer ging mein erster Weg zum Kaffee. Ohne den funktioniert bei mir einfach gar nichts.

Mit der Tasse in der Hand habe ich mich wieder kurz hingesetzt, bevor ich mein Yoga gestartet habe.

Heute stand ein Yoga-Workout für die Bauchmuskeln an.
Und ich bin ganz ehrlich: Ich habe es nicht wirklich durchgezogen.

Sagen wir mal so:
Um irgendwie zu überleben, habe ich bei einigen Übungen ein bisschen geschummelt.

Aber hey – ich war zumindest auf der Matte.


Morgenroutine & Journal

Nach dem Yoga habe ich mich fertig gemacht und anschließend mein Journal ausgefüllt.

Das klappt mittlerweile erstaunlich gut und fühlt sich immer weniger nach Pflicht und immer mehr nach kleiner Morgenreflexion an.

Danach kam der nächste Programmpunkt:
Den Hund wecken.


Mein Hund hat dieses Experiment definitiv nicht freiwillig gestartet

Unser Hund hatte es sich nämlich ebenfalls sehr gemütlich in unserem Bett gemacht und schlief tief und fest.

Ganz ehrlich:
Ich war kurz ein bisschen neidisch auf ihn.

Als ich ihm dann die Leine angezogen habe, hat er mich ziemlich entgeistert angeschaut – als wollte er sagen:

„Das ist jetzt nicht dein Ernst.“

Wir sind dann trotzdem los.


Der schwierigste Teil des Morgens: der Hundespaziergang

Nach ungefähr 20 Metern hatte mein Hund offensichtlich beschlossen, dass dieser Spaziergang eine schlechte Idee ist.

Er blieb einfach stehen.

Ich musste ihn dann wirklich hinter mir herziehen, bis er sich irgendwann doch dazu entschied, weiterzulaufen.

Dieses Spiel haben wir ungefähr drei Mal wiederholt, bis er sich schließlich seinem Schicksal ergeben hat und normal weitergelaufen ist.


Ein Morgen mit Baby

Als wir wieder nach Hause kamen, hörte ich schon unser Baby fröhlich brabbeln.

Da mein Mann die Nachtschicht übernommen hatte, bin ich sie holen gegangen und habe den Morgen mit ihr verbracht.

Wir haben sogar noch Waffeln für meinen Mann gemacht, bevor er aufgestanden ist.

Ein ziemlich schöner Start in den Sonntag, wenn ich so darüber nachdenke.


Familienbesuch und ein lauter Nachmittag

Kurz danach mussten wir uns schon fertig machen, weil wir zu meiner Familie gefahren sind.

Es war ein sehr gemütliches Beisammensein – aber auch ziemlich laut.
Kinder, Gespräche, Trubel… alles dabei.

Als wir am späten Nachmittag wieder zu Hause waren, hat mich dann plötzlich die Müdigkeit komplett überrollt.

Beim Spielen mit meiner Tochter bin ich tatsächlich kurz für etwa fünf Minuten eingeschlafen.


Vorbereitung für morgen

Trotz Müdigkeit habe ich mich noch überwunden, die Kleider für morgen vorzubereiten.

Das hat sich in diesem Experiment wirklich als sehr hilfreiche Gewohnheit erwiesen, weil ich morgens einfach weniger Entscheidungen treffen muss.

Jetzt genieße ich noch einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher, bevor es morgen wieder früh losgeht.


Fazit von Tag 7

Der heutige Tag hat mir vor allem eines gezeigt:

➡️ Wochenenden machen das 5-Uhr-Experiment deutlich schwieriger.

Nicht unbedingt wegen der Morgenroutine selbst, sondern wegen der Versuchung länger zu schlafen und weil die Abende oft länger werden.

Trotzdem:

  • Morgenroutine ✔
  • Yoga (mehr oder weniger) ✔
  • Journal ✔
  • Spaziergang ✔

Also insgesamt kein perfekter, aber ein ehrlicher Experiment-Tag.

Mal schauen, ob ich morgen wieder näher an die 05:00 Uhr komme.

Tag 7/30 – um 5.00 Uhr aufstehen