
Wenn der Morgen anders läuft als geplant
Heute Morgen bin ich ehrlich gesagt richtig gut aufgestanden.
Kein ewiges Snoozen, kein innerer Kampf mit meinem warmen Bett und auch nicht dieses typische „Ich funktioniere nur halb“-Gefühl.
Dafür wollte heute allerdings noch jemand mit mir in den Tag starten:
Die Kleine war wach.
Und zwar so richtig wach.
Da war ziemlich schnell klar: Weiterschlafen wird heute definitiv nichts mehr.
Morgenroutine mit Baby
Also bin ich mit ihr zusammen aufgestanden.
Und ich muss sagen: Langsam finde ich tatsächlich Wege, wie sich meine Morgenroutine auch mit Baby irgendwie umsetzen lässt.
Ich habe ihr zuerst einen Schoppen vorbereitet und mir natürlich meinen Kaffee gemacht.
Danach konnte sie neben mir ein wenig spielen, während ich mein Yoga gemacht habe.
Natürlich immer mit einem Auge auf sie gerichtet.
Aber genau das meine ich irgendwie mit „Routine an den Alltag anpassen“.
Früher hätte mich sowas wahrscheinlich komplett gestresst, weil mein geplanter Ablauf plötzlich nicht mehr funktioniert.
Heute denke ich eher:
Okay, dann machen wir es halt anders.
Flexibler statt perfekter Ablauf
Mit dem Duschen nach dem Yoga wurde es heute halt nichts.
Aber ehrlich? Das war vollkommen okay.
Und genau das merke ich in letzter Zeit immer mehr:
Diese ungeplanten Änderungen stressen mich nicht mehr so extrem wie früher.
Früher hatte ich oft das Gefühl, dass der ganze Morgen „ruiniert“ ist, sobald etwas nicht genau nach Plan läuft.
Mittlerweile finde ich meistens trotzdem einen Weg, meine Sachen zu erledigen, auch wenn manches verschoben, angepasst oder improvisiert werden muss.
Und irgendwie fühlt sich das sogar ziemlich gut an.
Ein entspannter Homeoffice-Tag
Danach habe ich mich fertig gemacht und noch mein Journal geschrieben.
Da ich heute Homeoffice hatte, hatte ich überhaupt keinen Zeitdruck.
Das allein macht morgens schon so einen riesigen Unterschied.
Die Kleine hat friedlich gespielt und ich konnte nebenbei relativ entspannt arbeiten.
Mein Mann ist dann ebenfalls aufgestanden und hat sie noch etwas betreut, bevor er zur Arbeit musste.
Ein richtig schöner Tag
Der Tag selbst war dann wirklich angenehm.
Und das Wetter?
Ein absoluter Traum.
Sobald die Sonne scheint, fühlt sich irgendwie sowieso alles ein kleines bisschen leichter an.
Ich habe deshalb auch etwas früher Feierabend gemacht und den Nachmittag gemeinsam mit der Kleinen draußen verbracht.
Und genau diese Momente liebe ich gerade besonders.
Keine Termine.
Kein Stress.
Einfach nur Zeit zusammen.
Die etwas andere Abendroutine
Die Abendroutine lief dafür heute eher… sagen wir mal durchzogen.
Die Kleine hatte überhaupt keine Lust zu schlafen.
Die Einschlafbegleitung hat sich ganze zwei Stunden gezogen, bis sie sich endlich entschieden hat, dass Schlaf vielleicht doch keine so schlechte Idee wäre.
Manchmal frage ich mich wirklich, wo diese kleinen Menschen plötzlich nochmal all ihre Energie hernehmen.
Lernen statt scrollen
Nachdem sie endlich geschlafen hat, kam mein Mann nach Hause und ich habe noch meine Learning-Session gemacht.
Darauf bin ich mittlerweile tatsächlich ein bisschen stolz.
Denn auch wenn nicht jeder Tag perfekt läuft, ziehe ich diesen Teil des Experiments inzwischen wirklich konsequent durch.
Fazit von Tag 26
Heute war kein perfekter Pinterest-Morgen mit Ruhe, Kerzenlicht und kompletter Entspannung.
Aber es war ein echter Morgen.
Ein Morgen mit Baby, spontanen Planänderungen und improvisierter Routine.
Und vielleicht ist genau das gerade die größte Erkenntnis aus diesem Experiment:
Es geht nicht darum, dass alles perfekt läuft.
Sondern darum, trotz Alltag, Chaos und Müdigkeit trotzdem irgendwie dranzubleiben.
Und das klappt langsam tatsächlich immer besser.
