Tag 20 von 30 der Blogserie – um 5 Uhr aufstehen

Endlich einmal durchgeschlafen

Heute bin ich erstaunlich entspannt aufgewacht. Tatsächlich konnte ich einmal wieder durchschlafen, was sich im Moment fast wie ein kleiner Luxus anfühlt. Mein Mann hatte leider weniger Glück. In der Nacht musste er irgendwann das Bett wechseln und zur Kleinen gehen, weil sie wieder etwas unruhig war.

Als ich am Morgen aufgewacht bin, war mein Bett aber gerade so unglaublich kuschelig und gemütlich, dass es mir extrem schwergefallen ist aufzustehen. Genau diese Art von Morgen, an denen man am liebsten einfach liegen bleiben würde.

Aber wir haben uns ja vorgenommen, dieses Experiment für mindestens 30 Tage wirklich durchzuziehen. Also bin ich irgendwann doch aufgestanden und zur Kaffeemaschine getrottet.


Kaffee, Regen und Motivation

Mit meinem Kaffee in der Hand habe ich mich erst einmal hingesetzt und aus dem Fenster geschaut. Natürlich hat es wieder geregnet. Langsam könnte dieser Dauerregen wirklich einmal eine Pause einlegen.

Trotzdem war ich danach überraschend motiviert und habe mich direkt an mein Yoga gemacht. Heute sogar mit etwas mehr Elan als sonst…. zumindest am Anfang.

Während der Übungen habe ich mich allerdings wieder gefragt, warum das bei der Yoga-Lehrerin im Video immer so unfassbar einfach aussieht. Wie kann die immer so entspannt bei allen Übungen sein? Bei mir fühlt sich das Ganze irgendwie deutlich anstrengender an. Trotzdem war ich froh, dass ich es durchgezogen habe.


Zeit für mich am Morgen

Nach dem Yoga habe ich mir eine ausgiebige Dusche gegönnt und mir anschließend Zeit für mein Journal genommen. Dabei habe ich mir wieder bewusst vorgenommen, einen glücklichen Tag zu erleben.

Gestern hat das erstaunlich gut funktioniert und ich beginne wirklich langsam zu glauben, dass vieles tatsächlich Kopfsache ist.

Als ich fertig war, haben meine beiden Lieben immer noch geschlafen, inklusive unseres schnarchenden Hundes. Diese seltene Ruhe habe ich direkt genutzt, um den Haushalt fertig zu machen, den ich gestern begonnen hatte. Am Ende war die Wohnung wieder blitzblank, was immer ein unglaublich gutes Gefühl ist.


Familienzeit am Samstag

Als die Kleine dann wach wurde, habe ich übernommen, damit mein Mann noch ein oder zwei Stunden schlafen konnte.

Danach verlief der Tag eigentlich ganz normal für einen Samstag. Wir sind einkaufen gegangen und haben den Tag gemeinsam mit unserer Tochter verbracht.

Unter der Woche kommt diese Zeit manchmal ein wenig zu kurz. Zwischen Arbeit, Haushalt und all den täglichen Aufgaben bleibt oft weniger bewusste Familienzeit übrig, als man sich wünschen würde. Deshalb geniessen wir die Wochenenden mit ihr umso mehr.

Zum Glück geht es ihr auch schon ein kleines bisschen besser als die letzten Tage.


Ein ruhiger Abend

Die Abendroutine haben wir uns heute wieder aufgeteilt, weil sie im Moment etwas länger dauert als sonst. Zahnen und Erkältung gleichzeitig machen es für sie gerade nicht ganz einfach.

Jetzt haben wir den Abend noch ein wenig für uns. Ich werde nachher noch meine Lern-Session absolvieren und danach den Tag gemütlich mit meiner Serie ausklingen lassen.

Heute möchte ich auch nicht allzu spät ins Bett gehen, vielleicht schaffe ich es dann morgen tatsächlich wieder einmal um 5:00 Uhr aufzustehen. Wobei das natürlich auch immer ein bisschen davon abhängt, wie die Nacht wird. Mit Baby weiss man ja nie so genau.


Fazit von Tag 20

Heute war ein ruhiger und insgesamt sehr schöner Tag.

Der Morgen lief gut, ich habe meine Routine durchgezogen und sogar noch den Haushalt erledigt, während alle anderen geschlafen haben. Besonders schön war aber, dass wir den Tag bewusst als Familie verbringen konnten.

Man merkt immer wieder:
Die kleinen, ruhigen Momente sind oft die wertvollsten.

Tag 21/30 – um 5.00 Uhr aufstehen