Tag 22 von 30 der Blogserie – um 5 Uhr aufstehen

Zwischen Müdigkeit, Kuschelmomenten und Sommer-Vorfreude

Heute Nacht war wieder eine dieser typischen Mama-Nächte.

Gegen 3 Uhr musste ich das Bett wechseln und zur Kleinen ins Bett schlüpfen.
Früher hätte mich das wahrscheinlich mehr gestört, aber heute Nacht irgendwie gar nicht.

Kaum lag ich neben ihr, hat sie sich angekuschelt und einfach weitergeschlafen.

Und ich tatsächlich auch.

Mit einem kleinen Unterbruch zwar, aber trotzdem erstaunlich ruhig.


Der Start um 5 Uhr

Um 5 Uhr hat dann mein Wecker geklingelt.

Zum Glück ist die Kleine davon nicht aufgewacht und hat friedlich weitergeschlafen.

Ich dagegen war… sagen wir mal: nicht ganz ausgeschlafen.

Ich musste ständig gähnen.
Sogar noch nach meinem Kaffee.

Beim Kaffeetrinken habe ich kurz das Wetter gecheckt und das war plötzlich ein kleiner Motivationsboost am frühen Morgen.

Der Sommer kommt tatsächlich noch diese Woche.

Allein dieser Gedanke hat meine Stimmung sofort ein bisschen gehoben.


Langsames Yoga – genau das Richtige

Das Yoga heute war zum Glück sehr langsam und erdend.

Mehr Dehnen als Bewegung.

Und darüber habe ich mich heute wirklich nicht beschwert.

Manchmal ist genau das die richtige Art, in den Tag zu starten.

Danach habe ich mich fertig gemacht und anschließend mein Journal geschrieben.


Mein Vorsatz für den Tag

Im Journal habe ich mir heute einen ganz einfachen Vorsatz gesetzt:

Heute glücklich sein und den Tag einfach so nehmen, wie er kommt.

Klingt simpel, ist im Alltag aber manchmal gar nicht so leicht umzusetzen.


Der Weg zum Bahnhof

Danach wurde es kurz etwas hektisch.

Ich musste mich ziemlich beeilen, um rechtzeitig zum Bahnhof zu kommen.

Aber mit der richtigen Musik in den Ohren läuft es sich bekanntlich gleich ein bisschen schneller.

Und so habe ich es doch noch pünktlich geschafft.


Ein eher durchschnittlicher Arbeitstag

Der Arbeitstag war dann… sagen wir mal durchschnittlich.

Nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut.

Vielleicht hätte ich mir meinen Vorsatz vom Morgen noch etwas öfter ins Gedächtnis rufen sollen.

Aber immerhin lag meine Stimmung heute nicht am Regen,
denn ich freue mich gerade einfach viel zu sehr auf das schöne Wetter ab Mitte der Woche.


Familienzeit nach der Arbeit

Nach der Arbeit habe ich mich mit meiner Schwester getroffen.

Gemeinsam sind wir los, um die beiden Kleinen aus der Kita abzuholen.

Auf halbem Weg sind uns dann mein Mann und unser Hund entgegengekommen und den Rest des Weges mit uns nach Hause gelaufen.

Zum Glück hat es da auch nicht mehr so stark geregnet.


Ein ruhiger Abend zuhause

Zuhause haben wir noch etwas Zeit mit der Kleinen verbracht, zusammen Abend gegessen und ich habe sie anschließend ins Bett gebracht.

Ein ganz normaler Familienabend.


Lernen am Abend statt am Morgen

Meine Learning-Session steht heute noch an.

Die mache ich gleich im Anschluss.

Im Moment bin ich wirklich motiviert und bleibe fleißig dran.

Nur eben nicht morgens, sondern abends.

Aber ganz ehrlich:
Mit Baby, Familie, Arbeit und Alltag muss man manchmal einfach flexibel bleiben.

Routinen sind wichtig, aber sie müssen auch zum echten Leben passen.


Fazit von Tag 22

Der Morgen war heute etwas müde, aber trotzdem ruhig und angenehm.

Die Nacht mit der kleinen Kuscheleinheit, langsames Yoga und die Aussicht auf Sommer haben den Tag eigentlich ganz gut starten lassen.

Auch wenn der Arbeitstag nicht besonders spektakulär war, war es insgesamt ein solider Tag im Experiment.

Und eine Sache zeigt sich immer deutlicher:

Manchmal geht es bei Routinen nicht darum, alles perfekt umzusetzen, sondern sie flexibel in den Alltag einzubauen.

Und genau das gehört wohl auch zu diesem Experiment dazu.

Tag 23/30 – um 5.00 Uhr aufstehen