
Meine Morgenroutine sieht mittlerweile einfach anders aus
Heute bin ich verhältnismäßig gut aufgestanden.
Also nicht dieses „Ich springe voller Energie aus dem Bett“-gut, sondern eher:
Ich bin wach und funktioniere ohne inneren Kampf.
Neu mit dabei am Morgen:
Die Kleine.
Denn mittlerweile gilt bei uns:
Wenn Mama aufsteht, möchte sie den Tag meistens ebenfalls direkt starten.
Morgenroutine mit Baby statt alleine
Aber wisst ihr was?
Ich bin in diesen 30 Tagen irgendwie unglaublich flexibel geworden.
Früher hätte mich sowas wahrscheinlich gestresst, weil meine perfekte Morgenroutine plötzlich nicht mehr perfekt gewesen wäre.
Heute plane ich sie halt einfach um sie herum.
Wenn ich frei habe oder Homeoffice mache, funktioniert das inzwischen erstaunlich gut.
An meinen Bürotagen muss dann eher mein Mann schauen, wie der Morgen läuft.
Kaffee für Mama, Schoppen für die Kleine
Also sind wir heute gemeinsam aufgestanden.
Für die Kleine gab es ihren Schoppen.
Für Mama natürlich Kaffee.
Prioritäten und so.
Danach konnte sie ein wenig neben mir spielen, während ich mein Yoga gemacht habe und anschließend mein Journal geschrieben habe.
Und ich merke wirklich:
Diese Routine fühlt sich mittlerweile nicht mehr erzwungen an.
Sie gehört langsam einfach zu meinem Alltag dazu.
Heute wurde sich schick gemacht
Danach habe ich zuerst die Kleine fertig gemacht.
Und heute sogar extra chic.
Denn wir hatten hohen Besuch angekündigt:
Ihre Patentante kam vorbei.
Also wurde heute nicht nur irgendein Outfit angezogen. Sie sah aus wie eine kleine süsse Erdbeere mit Schleife im Haar.
Familienmorgen
Als ich mich danach selbst fertig gemacht habe, ist auch mein Mann langsam aufgestanden.
Die Kleine und ich haben ihn dann noch nach draußen begleitet und dabei unseren mittlerweile fast obligatorischen Spaziergang inklusive Einkauf erledigt.
Da wir bald in die Ferien fahren, musste ich noch einiges besorgen.
Und mit Baby einkaufen fühlt sich manchmal ehrlich gesagt an wie ein kleiner Organisationsmarathon.
Ein wunderschöner Sommertag
Als wir wieder zuhause waren, hat die Kleine ihren Morgennap gemacht.
Dadurch hatte ich ein wenig Zeit, um das Essen für mich und die Patentante vorzubereiten.
Und der Tag selbst war dann wirklich wunderschön.
Die Kleine konnte draußen im Planschbecken spielen, während wir in der Sonne saßen, geredet und natürlich den neuesten Tratsch und Klatsch ausgetauscht haben.
Genau solche Tage liebe ich.
Einfach entspannt.
Ohne Stress.
Ohne großen Plan.
Abendroutine alleine
Mein Mann musste heute leider etwas länger arbeiten.
Deshalb habe ich die Abendroutine alleine übernommen.
Aber aktuell läuft das Einschlafen bei der Kleinen wirklich erstaunlich gut.
Heute hat es keine zehn Minuten gedauert und sie war eingeschlafen.
Ich hoffe ehrlich gesagt sehr, dass diese Phase noch ein kleines bisschen anhält.
Die Nacht… eher weniger entspannt
Die Nacht selbst war dann allerdings nicht ganz so traumhaft.
Ich glaube nämlich, dass sie wieder zahnt.
Und plötzlich waren mein Mann und ich wieder abwechselnd damit beschäftigt, sie zu beruhigen und zu trösten.
Also eher zurück im typischen Baby-Alltag.
Meine Learning-Session durfte trotzdem nicht fehlen
Meine Learning-Session habe ich übrigens trotzdem noch gemacht.
Während meiner kleinen Me-Time am Abend.
Und ich muss sagen:
Dieser Teil des Experiments ist mittlerweile fast schon selbstverständlich geworden.
Fazit von Tag 30
Heute wurde mir irgendwie bewusst, wie sehr sich meine Morgenroutine in diesen 30 Tagen verändert hat.
Nicht weil plötzlich alles perfekt läuft.
Sondern weil ich gelernt habe, flexibler zu werden.
Meine Morgen sehen nicht aus wie diese perfekten Social-Media-Routinen.
Sie bestehen aus:
- Kaffee
- Baby
- Yoga zwischen Spielsachen
- spontanen Planänderungen
- und manchmal ziemlich wenig Schlaf
Aber trotzdem funktioniert es inzwischen irgendwie.
Und genau das fühlt sich gerade wie der größte Fortschritt an.
