Tag 19 von 30 der Blogserie – um 5 Uhr aufstehen

Manchmal ist alles einfach ein bisschen zu viel

Im Moment habe ich das Gefühl, wir stecken in einer kleinen Schlaf-Chaos-Phase.

Unsere Kleine ist immer noch ziemlich erkältet und gleichzeitig kommen gerade ihre großen Zähne. Und wie es scheinbar immer so ist: Alles passiert natürlich gleichzeitig.

Die Nacht war dementsprechend wieder sehr unruhig. Viel Aufwachen, viel Trösten, wenig Schlaf für alle Beteiligten.

Trotzdem bin ich am Morgen etwa eine halbe Stunde später als geplant aufgestanden, während mein Mann und die Kleine noch geschlafen haben. Ganz ehrlich: Mein Körper hätte problemlos noch ein paar Stunden weitergeschlafen.


Motivation? Eher nicht.

Heute hatte ich wirklich so gar keine Lust auf Yoga.

Also habe ich mir zuerst einmal in Ruhe meinen Kaffee gemacht und ihn ganz bewusst genossen. Diese paar Minuten für mich sind im Moment wirklich Gold wert.

Während ich dort saß, konnte ich auch heute wieder aus dem Fenster schauen und wenig überraschend es hat aus Kübeln geschüttet.

Langsam frage ich mich wirklich, ob dieses Wetter allen ein bisschen auf die Stimmung schlägt oder ob ich einfach nur extrem ungeduldig auf den Sommer warte.


Ein sehr gemütliches Yoga

Irgendwann habe ich mich dann doch aufgerafft und meine Yogamatte ausgerollt.

Allerdings habe ich mir heute ganz bewusst eine sehr gemütliche Yoga-Session ausgesucht. Kein Power-Yoga, keine anstrengenden Übungen, einfach etwas Ruhiges, um den Körper ein bisschen zu bewegen.

Ich bin dabei zwar fast wieder eingeschlafen, aber irgendwie hat es trotzdem gut getan.

Manchmal geht es eben nicht darum, alles perfekt zu machen, sondern einfach überhaupt etwas zu machen.


Morgenroutine & Journal

Danach habe ich mich fertig gemacht und mein Journal geschrieben.

Heute habe ich mir ganz bewusst etwas vorgenommen:
Bessere Laune haben.

Nicht nur für mich selbst, sondern auch für meine Kleine. Kinder spüren unsere Stimmung ja oft viel stärker, als wir denken.

Als ich fertig war, schliefen mein Mann und unsere Tochter immer noch. Also habe ich die Zeit genutzt und angefangen, ein bisschen Haushalt zu machen.

Putzen, aufräumen, Dinge erledigen, die halt einfach dazugehören.

Nicht besonders spektakulär, aber eben auch Teil des echten Lebens.


Ein schöner Tag mit meiner Tochter

Als unsere Kleine dann aufgewacht ist, habe ich die Morgenroutine mit ihr übernommen, damit mein Mann noch ein bisschen weiterschlafen konnte, bevor er zur Arbeit musste.

Und tatsächlich hatte ich das Gefühl, dass mein Vorsatz von heute Morgen funktioniert hat.

Ob es wirklich nur Kopfsache ist oder nicht… ich weiß es nicht. Aber ich habe mit ihr einen wirklich schönen und gemütlichen Tag verbracht.

Wir haben gespielt, gekuschelt und den Tag ganz entspannt zusammen verbracht.

Manchmal sind genau diese ruhigen Tage die schönsten.

Auch wenn es im Alltag oft gar nicht so einfach ist, bewusst positiv zu bleiben.


Der Abend

Als mein Mann am Abend von der Arbeit nach Hause kam, lief unser Alltag wieder ganz normal weiter.

Er ist noch mit dem Hund spazieren gegangen, während ich mit der Kleinen gespielt habe. Danach haben wir uns wieder die Abendroutine mit ihr aufgeteilt.

Im Moment ist das Einschlafen etwas schwieriger als sonst, vermutlich wegen der Zähne und der Erkältung. Heute hat sie aber immerhin wieder in ihrem eigenen Bett geschlafen.

Zwischendurch habe ich noch schnell das Abendessen vorbereitet, bevor wir uns danach ein bisschen entspannen konnten.


Ein besonderer Abend

Der heutige Abend war für uns übrigens ein kleiner besonderer Moment.

Heute ist unser erster Hochzeitstag.

Groß gefeiert haben wir ihn allerdings nicht. Ehrlich gesagt hatten wir dafür einfach nicht die Energie.

Stattdessen haben wir uns ins Bett gekuschelt, zusammen einen Film geschaut und einfach Zeit miteinander verbracht.

Und ganz ehrlich: Für uns ist genau das eigentlich viel wichtiger als große Geschenke oder aufwendige Pläne.

Zeit zusammen.


Fazit von Tag 19

Der Tag hat mir wieder einmal gezeigt, dass die eigene Einstellung unglaublich viel ausmachen kann.

Der Morgen war müde, das Wetter grau, die Nacht anstrengend und trotzdem wurde es am Ende ein wirklich schöner Tag.

Mit viel Familienzeit, einem gemütlichen Abend und einem kleinen besonderen Anlass.

Und manchmal sind genau diese unspektakulären, echten Tage die, an die man sich am liebsten erinnert.

Tag 20/30 – um 5.00 Uhr aufstehen